Sonntag, 28. September 2008

ein fast deutscher Tag

Das Label sagts: heute war wiedermal mein freier Tag. Und ich war verabredet. Mit Lisa. Sie ist aus Kiel und bereits seit einem Jahr hier. Sie wohnt direkt in San Francisco und hat mir angeboten, mir die Stadt etwas zu zeigen. Ichhabe heute unglaublich viel gesehen.

Und ich muss jetzt schon sagen: Ich liebe diese Stadt! Sie ist toll. Hach, ich mag sie. Die Stadt. Und Lisa auch. Sie ist echt nett und ich denke, dass sie wohl meine erste nähere Bezugsperson ist bzw. wird. Und das freut mich, denn hier kann es manchmal schon etwas einsam sein wenn man so gar keinen kennt. Ihre Freundin Susanne, auch lieb, ist dann zu uns gestoßen und wir haben den restlichen Tag zusammen verbracht. Ich habe so viel gesehen, dass kann ich gar nicht alles beschreiben. In meinem Kopf wirbelt es nur so vor neuen Eindrücken und Faszinationen. 

Und, ja klar, ich hab die Golden Gate Bridge endlich gesehen! Und nicht nur das, wir sind auch drüber gefahren. Aber es war nebelig. Und somit hat man sie Spitzen der Brücke nicht mehr sehen können. Das war auch irgendwie ein bisschen unheimlich. Aber schööön=)

Achja, ich verfalle ins Schwärmen ich merks schon. Nachdem wir irgendwann fußlahm wurden, haben wir uns Burritos zum Abendessen geholt und uns bei Susanne zu Hause ins Wohnzimmer gepflanzt und ferngesehen. "A walk to remember". Ich liebe diesen Film. So romantisch. Aber auch traurig. Und diese Mischung ist im Moment nicht so vorteilhaft für mein Gemüt. Somit kamen mir die Tränen in die Augen - mit den Gedanken war ich teils woanders. Das zum Thema Heimweh. Aber es ist ja nicht richtiges Heimweh. Würde ich sagen. Ich würde es eher als Sehnsucht beschreiben. 

Anschließend haben wir die erste Doppelfolge von der 5. Staffel "Grey's Anatomy" geschaut. Jaja. Ich verstehe noch lange nicht alles aber es ist erfrischend zu merken, dass man selbst sowas sehen kann ohne völlig verständnis- und hilflos vorm Bildschirm zu sitzen. Dann trat ich am halbspäten Abend den Heimweg an. Der dauert von Susannes Haus bis zu mir nach Hause nunmal leider eine Stunde wenns gut läuft. 

Und nun sitz ich hier alleine, müde, geplättet, erschöpft, etwas sehnsüchtig aber eigentlich ja doch glücklich in meinem Schaukelstuhl vor meinem Laptop und genieße die Möglichkeit, euch so regelmäßig meine Gedanken, Gefühle und Erlebnisse darzulegen. 

Über eines habe ich heute nachgedacht: mein Zimmer. Es ist irgendwie ncoh total unpersönlich. Da muss was geschehen. Ich werde mich vielleicht irgendwann mal trauen, mit meinen Gasteltern darüber zu reden oder so. Denn ich abe auch einfach zu wenig Stauraum. Kein Regal für Bücher oder anderen Papierkrams. Ich bin eher so für Minimalismus. Aber ich finde, da braucht man dann auch genügend Möglichkeiten und Platz, seine Sachen halbwegs großzügig zu verstauen. Es muss nicht übertrieben sein aber ich hätte doch gerne ein wenig mehr Stauraum, Persönlichkeit (ich habe hier 2 Bilder an der Wand die ich nichtmag, keine Ahnung ob da was gegen zu machen ist)... Mal sehen, wann es geschieht.=)

Ich sage euch - wenn ihr mal die Möglichkeit haben solltet, in diese Gegens zu kommen: TUT ES! Es ist traumhaft. Ich mag es. Und das finde ich toll. Wäre ja schrecklich, wenn ich es hier nicht toll finden könnte und würde.

Eine geruhsame Nacht und einen tollen Tag. 

Bye.

...Fotos ein andermal - ich bin müde.

1 Kommentar:

Peca hat gesagt…

Ich kann nur immer wieder sagen wie toll ich es finde dass du so viel schreibst :) Es ist einfach spannend zu hören wie es so ist, und du scheinst ja echt Glück gehabt zu haben. Toll!
Ganz ganz liebe Grüße!
Lisa